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Waffen und Ausrüstung

Zur Ausrüstung der Truppe gehören:

• Fahne
• Trommeln
• Hellebarden
• Schärpe
• Degen
• Vorderlader
• sowie ein Weinfaß, das auf einer Handkarre zwecks Verpflegung und Ausschank mitgezogen wird.

Die Fahne trägt auf der einen Seite den Schriftzug »Cochemer Bürgerwehr«, zwei gekreuzte Hellebarden, den Bürgerwehrhut und einen Weinkrug. Auf der anderen Seite ziert das Wappen der Stadt Cochem und ebenfalls der Schriftzug »Cochemer Bürgerwehr« die Fahne. Sie wurde in Handarbeit von einem Mitglied in etwa 130 Arbeitsstunden angefertigt. Bei jedem Auftritt wird die Fahne an der Spitze der Gruppe vom Fähnrich auf der Schulter getragen.

Hinter der Fahne führen die Trommler und deren Vortrommler die Gruppe an. Die Vortrommel, eine flache Wirbeltrommel, wird mit Holzstöcken gespielt, die langen Landsknechtstrommeln in den Stadtfarben Rot und Weiß werden mit dicken Filzschlägern geschlagen.

Schärpe und Degen sind die Kennzeichen der beiden Hauptleute (Hauptmann und Vize-Hauptmann), die hinter den Trommlern marschieren und die die Gruppe kommandieren. Die rot-weiße Schärpe mit goldenen Fransen wird von der rechten Schulter über die Brust zur linken Taille gebunden. Der Degen stammt aus der Gründungszeit der Bürgerwehr und wird mit einer Lederscheide links am Gürtel befestigt.

Seit einigen Jahren wird bei den Auftritten der Cochemer Bürgerwehr vom Böllerschützen (einem Mitglied mit amtlichem Böllerschein) ein Schwarzpulver-Vorderlader rnitgeführt, der bei besonderen Anlässen abgefeuert wird. Außerdem feuern diese Böllerschützen als Startschuß zu Cochemer Festlichkeiten wie Weinfest, Burgfest oder Mosel-Wein-Woche die auf der Reichsburg befindlichen großkalibrigen Kanonen ab.

Hinter den Marketenderinnen marschiert die Mannschaft mit den selbst hergestellten Hellebarden. Diese werden auf Kommando des Hauptmanns zum Marsch geschultert oder beim Halt seitlich abgestellt. Hellebarden dienten in früheren Zeiten als universelle Waffe gegen heranstürmende Reiter oder für Angriffe in der Kolonne des Fußvolks. Bei der Abwehr eines Reiterangriffs rammte man das hintere Ende des etwa fünf bis sechs Meter langen Schaftes aus hartem Eschenholz in den Boden mit der Spitze Richtung Feind. Da die Lanze des gegnerischen Reiters kürzer und leichter war, erzielte die Hellebarde große Wirkung. Diese Kampftechnik wurde von den berühmten Schweizer Hellebardieren zur Perfektion entwickelt und später von den deutschen Landsknechten übernommen. Die Langwaffen entschieden die meisten Schlachten des 15. Jahrhunderts in Europa. Später wurden die deutlich kürzeren Hellebarden als universelle Hieb- und Stoßwaffe der Fußtruppen und Wachsoldaten eingesetzt.

So ausgestattet treten die Mitglieder der Cochemer Bürgerwehr bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten irn In- und Ausland auf und sind eine gute und vielbeachtete Werbung für Cochem, das Umland und den Moselwein.

Carlfritz Nicolay hielt den Landsknecht mit Hellebarde in den 60er Jahren in einer Zeichnung fest:
 





Die Fahne der Bürgerwehr wird bei jedem Auftritt vom Fähnrich an der Spitze der Formation getragen.




Trommler und Vortrommler auf dem Marktplatz von Cochem.




Schärpe und Degen der Hauptleute und Hellebarden für die Mannschaft gehören zur festen Ausrüstung der Bürgerwehr. Böllerschützen tragen einen Vorderlader.
 
 
 

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