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Neue Ideen und neuer Schwung

Im Mai 1975 trat Peter Gelhausen die Nachfolge als Kanzler an. Er setzte sich auf der Generalversammlung bei einer geheimen Abstimmung mit 15 zu 12 Stimmen gegen Hans-Peter Heimes durch. Vizekanzler blieb Herbert Sigismund, Hauptmann wurde Rolf Spaniol, Vize-Hauptmann Klaus-Peter Nicolay. Damit wurde eine weitere Veränderung bei der Bürgerwehr deutlich. Der Vorstand (allen voran Kanzler Gelhausen und seine Senatoren) traten nicht nur als Repräsentanten auf, sondern zogen aktiv in Uniformen mit der Mannschaft bei den Auftritten mit.

In dieser Zeit wurde der Gedanke geboren, auch die Burgruine Winnenburg als Publikumsmagnet zu nutzen. Fritz Dähnert entwickelte aus diesem Grund die Ritterrunde, die er zusammen mit der Spiritualgruppe (Moartschreier) durchführte. Die Cochemer Bürgerwehr übernahm die Organisation, Durchführung und Bewirtung der Ritterrunde und ist dieser Aufgabe bis heute treu geblieben. Inzwischen organisiert die Bürgerwehr auch Ritterrunden für Kinder.

In den 70er Jahren wurde auch die weihnachtliche Christstollenaktion ins Leben gerufen. Spenden machten es möglich, daß die Cochemer Bürgerwehr über fast 20 Jahre jedem Cochemer Mitbürger, älter als 70 Jahre, am Heiligabend einen Christstollen überreichen konnte. Man mag es glauben oder nicht: Aus Gründen des Datenschutzes und nach Androhung von Klagen wird diese Aktion nicht mehr durchgeführt. Einige ganz wenige der Beschenkten glaubten sich dagegen verwahren zu müssen, weil bei der Verteilung der Christstollen wohl die Daten älterer Mitbürger vorgelegen haben müßten. Daß wirklich bedürftige Mitbürger darunter litten, wurde wohl auch beabsichtigt in Kauf genommen.
 





Anfang der 70er Jahre wurde die Idee einer »Ritterrunde« auf der Winneburg geboren. Seither führt die Bürgerwehr dieses Spektakel durch. Im Bild die »Moartschreier«, die das Publikum mit Liedern und Spielen unterhalten.




Hier ein Blick auf die Logistik. Die Bürgerwehr versorgt die Gäste mit Speis und Trank.
 
 
 

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