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Die Bürgerwehr schlägt die Fässerschlacht

An dieser Stelle sei auch an das Heimatspiel »Die Fässerschlacht von Cochem« von Karl Seekatz erinnert, welches an den Weinfesten 1953 und 1954 unter der tatkräftigen Unterstützung der Bürgerwehr aufgeführt wurde. Das Schauspiel basiert auf dem »Cochemer Stückelchen«, nach dem sich die Cochemer einst bei ihrem Weinfest noch nicht einmal vom herannahenden Feind hatten stören lassen und ihn schließlich mit den leeren Weinfässern verjagten. Karl Seekatz schuf nun die Gestalten des Raugrafen, der Marketenderinnen, der Zigeunerinnen, des Bürgermeisters, der Ratsherren und so weiter.

Auch Pater Martin von Cochem und Kaiser Maximilian bekamen als historisch existente Figuren ihre Rollen, selbst wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten lebten. Aber Karl Seekatz ließ sie in dichterischer Freiheit beide auftreten - nicht zum Nachteil des Schaupiels.

Auf dem Markt wurde vor dem Rathaus eigens ein prächtiges Bühnenbild geschaffen, das für die notwendige Stimmung bei der Aufführung sorgte. Damit wurde die »Cochemer Fässerschlacht« unter der Regie des Autors Karl Seekatz im besten Sinne des Wortes ein Volksstück, dessen Worte leicht ins Ohr gingen. Walter Gattow schrieb damals in der
Rhein-Zeitung:

»Vielleicht ist mit der Uraufführung dieses Festspiels eine Tradition begonnen worden, wenn die Fässerschlacht künftig zu einem festen Bestandteil des Cochemer Heimat- und Weinfestes wird, was zu wünschen wäre.«

Es blieb bei dem Wunsch, denn die Aufführung im Jahre 1954 war auch die letzte.
 





1953 und 1954 wurde unter Beteiligung der Bürgerwehr das Schauspiel »DieFässerschlacht von Cochem« von Autor Karl Seekatz anläßlich der Wein- und Heimatfeste aufgeführt.








Original-Manuskript und erste Skizze für das Bühnenbild vor dem Cochemer Rathaus.




 
 
 

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